Sonntag, 4. Juni 2017

Endlich mal Kitten... ­čśë

Zurzeit erlebe ich einen wundervollen BabyBoom - deshalb wundersch├Ân, weil jeder Wurf verschieden ist und ich die Kitten geradewegs vor Begeisterung rund um die Uhr knutschen k├Ânnte. ❤️
Wir haben zurzeit Solids und Points - und das sogar als Zimties!!! ­čÄë­čÄë­čÄë
Wobei mich ja der Verdacht anwandelt, dass Falco mir f├╝r seinen Abschiedswurf direkt noch eine mitgegeben hat: die sind sooo hell, ob das alles Fawns sind? Fawn ist die Verd├╝nnung von Cinnamon - und das wollte ich eigentlich eher weniger. ­čśü
Aber die Kerlchen sind so wahnsinnig s├╝├č, da vergisst man sowas glatt! 
Da ich vom Handy aus schreibe, muss ich erst mal sehen, wie ich hier Bilder reinbekomme... 
Ansonsten melde ich mich in K├╝rze wieder... Bis bald! ­čśâ San 

Donnerstag, 14. April 2016

Fr├╝hling ist da!

April April...

Der Fr├╝hling hat begonnen und ich wollte mich einfach mal ganz kurz wieder melden. :)
Gem├Ą├č meiner Ank├╝ndigung auf der Homepage habe ich meine Zucht umgestellt, d.h. es geht jetzt auf die Zielgerade Richtung Cinnamon. Ich hoffe, dass 2016 nicht mehr "nur" Cinnamon-Tr├Ągertiere geboren werden. 





Falco, mein Drachenpfoten-Sch├Ânling von Gerlind in zartem Cinnamon-Point, hat inzwischen das ansehnliche Gewicht von 5,7 Kilo im Alter von noch nicht einmal einem Jahr (und ist dabei nicht dick!) und ist vom Charakter her ein ganz Lieber. Ich bin gespannt, ob es ihm in dieser Saison bereits gelingt, Vater von kleinen Satinovas zu werden - immerhin ├╝bt er schon flei├čig, vor allem - zu deren Leidwesen - an den Kastraten. ;) 

Ach ja, die Kastraten... ;)
Ich glaube, ich sollte einen eigenen Reiter einrichten mit meinen "Unvermittelbaren". In einem Gespr├Ąch mit "Schl├Âmi" sind wir n├Ąmlich zu dem Schluss gekommen, dass es einfach Katzen gibt, die sich entschieden haben zu bleiben, ganz egal, was Frauchen da so aushecken mag.

Bei mir handelt sich um Nessie und Fred, ein Mutter-Sohn-Paar aus dem Cinnamon-Programm, beide bildsch├Ân, schon lange kastriert und quietschvergn├╝gt. Keine Auff├Ąlligkeiten, sondern Schmuser und lustige Possenrei├čer. Sie sind weder biestig noch scheu (zumindest zuhause), na gut, Fred ist eher zur├╝ckhaltend und mag nicht so gern angefasst werden (Hochheben - igitt!), aber auch er ist in der Runde dabei und inspiziert neugierig alles, was so "abgeht" hier im Haus. Seine Mama Nessie ist eine richtige Schmusebacke und wirft sich quasi fast augenblicklich vor mir auf den R├╝cken, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, um Streicheleinheiten abzuholen. Tja, so weit alles gut.
Offenbar haben sich die beiden jedoch abgesprochen, dass sie diese Liebensw├╝rdigkeit keinesfalls in anderer Umgebung zeigen w├╝rden. Denn - nicht nur einmal ausprobiert! - woanders sind sie quasi unsichtbar, kommen nicht raus (egal ob im Keller hinter einem Regal oder in einer ausgemusterten Kratzbaumtonne) und zeigen schlimmstenfalls sogar vermittels Krallen, dass sie den Aufenthalt schnellstm├Âglich zu beenden w├╝nschen. Bislang war diese Strategie ├Ąu├čerst erfolgreich, denn keiner der beteiligten (neuen) Menschen hatte die Nerven, das Ganze weiter durchzuhalten.
Und wenn ich sie dann schicksalsergeben zur├╝ck zu mir hole, steigen sie aus der Transportbox aus, setzen ihr strahlendstes Katzengesicht auf und scheinen zu fragen: "Warum hat das nun so lange gedauert, Frauchen?" Dass ich ihnen nur ein k├Ânigliches Zuhause bieten wollte, scheint sie nicht zu interessieren - in ihren Augen sind sie HIER zuhause und wollen es offenbar auch bleiben.

Ich denke da mitunter an meine schon lange verstorbene Hauskatze Luna zur├╝ck, eine extrem sch├Âne, aber ebenso schwierige Black Tortie. Als ich sie mit nach Hause nahm (eigentlich wollte ich ihren Sohn, einen roten Kater, aber dann war es irgendwie Liebe auf den ersten Blick und ich nahm stattdessen SIE mit), konnte ich nicht einmal in ihre N├Ąhe fassen, ohne sofort s├Ąmtliche Krallen auf dem Handr├╝cken zu haben und - sollte mich das noch genug nicht abschrecken - zur Not auch noch die Z├Ąhne im Fleisch. Ich wei├č gar nicht mehr, wie oft ich aussah wie unter die R├Ąuber gekommen... Aber ich liebte sie und war fest entschlossen, einfach geduldig zu sein. Irgendwann konnte ich in die N├Ąhe, ohne dass sie kratzte. Und "irgendwann" war nach mehreren Wochen. (Keine Tage, nein, Wochen!) Meine Kinder durften das noch nicht, da sorgte Luna zun├Ąchst noch f├╝r ordentlich Tr├Ąnen. Wieder einige Zeit sp├Ąter durfte ich sie streicheln - da durften dann die Kinder ungestraft in die N├Ąhe. Und nach ein paar Monaten durfte ich Luna doch tats├Ąchlich auch mal anheben, ohne gekratzt oder gebissen zu werden - und die Kinder durften sie anfassen und streicheln. Was war ich stolz! Ich LIEBTE diese Katze, denn ich wusste, sie war mit ihrem ganzen Herzen und mit ganzer Seele MEINE und NUR MEINE Katze, sie vertraute MIR. Es war auch die erste Katze in meinem Leben, bei der ich nach der Heimkehr aus dem Urlaub einen wahren k├Ątzischen Freudentanz erleben durfte - ich glaube, das hat mich mehr ber├╝hrt als vieles andere in meinem Leben. Wie gesagt, es dauerte Monate, bis Luna endlich zutraulich wurde - und leider nur wenige weitere Monate, bis sie durch einen tragischen Unfall starb. Aber diese Zeit war absolut einmalig und hat mir auch den festen Glauben beschert, dass die Zeit in der Tat ann├Ąhernd alle Wunden heilt, denn dass Luna keineswegs b├Âsartig war, sondern nur anfangs kein Vertrauen hatte, hat sie dann nachhaltig bewiesen. Und ich habe live erlebt, dass es einfach mitunter viel Geduld braucht - um danach eine wundervolle Zeit mit dem so gewonnenen Herzen zu erleben.

Ragdolls sind in dieser Hinsicht selten so kompliziert, aber auch da gibt es einige, die sehr einfach zu h├Ąndeln sind, und andere, die etwas spezieller sind. Das macht sie aber nicht zu weniger liebenswerten Gesch├Âpfen - sie sind nur einfach so k├Ątzisch verschieden, wie wir menschlich verschieden sind. :)
In diesem Sinne w├╝nsche ich allen einen guten Start in den Fr├╝hling - und verabschiede mich mit einem Foto von Harry, dem Jungkater mit den tollsten Augen, die ich seit Langem gesehen habe! 



Harry - ohne Worte
 

Donnerstag, 10. September 2015

Farbe ├╝berall...

Die Katzen geben  nochmal Gas... und im Gegensatz zu den frei lebenden Katzen freuen wir uns dar├╝ber, in den Herbst hinein noch ein paar Babys bet├╝ddeln zu d├╝rfen.
Diese Mal hat die Farbe vor allem bei Bianka zugeschlagen, na ja, kein Wunder, sie ist ja unsere Solid-Expertin. ;) Und so gibt es gerade Solids, Minks und Points in ihrer Kinderstube - w├Ąhrend es bei mir nicht ganz so bunt zugeht. Aber ich bin auch zufrieden, denn ein paar kleine Minkies haben sich bei Aimie schon hineingeschmuggelt. Und das macht richtig gute Laune. Fotos folgen.

Tja, der Sommer ist beinahe vor├╝ber - der Hitzesommer, k├Ânnte man sagen, der auch Auswirkungen aufs "liebe Vieh" hatte. Nat├╝rlich. Zum einen waren die Tiere, ebenso wie wir Menschen, vollkommen ermattet bei knappen 40 Grad, und zum anderen gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall - zum Beispiel hatte ich eine Fr├╝hgeburt hier (der Zwerg hat es Gott sei Dank geschafft) und auch in einem Wurf zwei tote Babys, die noch nicht vollst├Ąndig entwickelt waren. Da die anderen Welpen im selben Wurf vollkommen normal aussahen und sich auch ganz normal entwickeln, stehen wir vor einem R├Ątsel - und es wird uns einmal mehr auf mitleidlose Art und Weise gezeigt, dass die Natur sich trotz aller Vorsorge nicht in die Karten gucken l├Ąsst. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn wir Z├╝chter wollen doch so gern ALLES wissen, um jede Gefahr auszuschlie├čen - und das geht eben einfach nicht. 
Ich denke, wir sollten uns an den gesunden Kitten erfreuen, die wir heranwachsen sehen, und dankbar sein, dass die Ausf├Ąlle sich im ganz kleinen Rahmen halten. 

Diese Ausf├Ąlle hat ├╝brigens fr├╝her oder sp├Ąter JEDE Zucht, aber man spricht normalerweise nicht dar├╝ber, weil unliebsame und ├╝berschlaue Zeitgenossen jede Gelegenheit nutzen, andere schlecht zu machen. Es ist einfach offenbar viel spannender, ├╝ber andere herzuziehen, als sich mit ihnen ehrlich ├╝ber ihre Erfolge zu freuen - und es dauert so seine Zeit (und kostet Erfahrungen und Schmerzen), bis man geheuchelte Freude von echter Herzensfreude unterscheiden lernt. 

Warum ich das schreibe? In letzter Zeit hatte ich wieder mehr mit Zuchtanf├Ąngern zu tun, und es ist mir pers├Ânlich ein gro├čes Anliegen, ihnen das mit auf den Weg zu geben. Wir alle sind schon durch den Dreck gezoegen worden, die einen mehr, die anderen weniger, aber gerade erfolgreiche Z├╝chter (ob nun in der Vergangenheit oder der Gegenwart) mussten sich schon seit jeher mit Neidern und Verleumdern auseinandersetzen. Und das wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht ├Ąndern.
Am besten ist es, man reagiert gar nicht darauf - und erz├Ąhlt zur Vorsicht anderen Menschen nur das, was man auch genauso gut in der FAZ ver├Âffentlicht haben m├Âchte. 

Ein weiteres Ph├Ąnomen f├╝r mich sind viele der Foren- oder Gruppen-Schreiber... Du meine G├╝te - was bin ich froh, dass ich meine Zeit in der Regel sinnvoller nutze! Foren und auch manche Gesichtsbuch-Gruppierungen m├Âgen ja durchaus ihre Berechtigung haben und es gibt sicherlich welche, in denen auch Fachm├Ąnner vern├╝nftige Posts online stellen - aber habt ihr schon mal diesen undurchdringlichen Sumpf an Ahnungslosigkeit und Fehlinformation zu durchdringen versucht? 
Ich bin immer wieder, gelinde gesagt, entsetzt, wenn ich so das eine oder andere lese... Da scheint die Zeit mit all ihren Erkenntnissen komplett spurlos an den Schreibern vor├╝ber gegangen zu sein. 
Da werden Dinge behauptet, die gar keiner wissen kann, Schl├╝sse gezogen, die jeder Grundlage entbehren, da wird geraten, gelogen, gehetzt und in Angst und Schrecken versetzt... Dazu sage ich ganz klar NEIN DANKE. 
Ich bin mir dessen bewusst, dass ich manchmal etwas harsch r├╝berkomme, zu direkt f├╝r die eine oder andere zarte Seele. Aber ich werde keinesfalls beginnen, vor lauter Diplomatie und R├╝cksicht zu vergessen, dass Ehrlichkeit an erster Stelle steht - und dass wir in Deutschland Meinungsfreiheit praktizieren sollten. Wer Schleimer sucht, sollte woanders hingehen, bei mir ist der Boden fest und vielleicht mitunter ein bisschen uneben. 

Ach ja: Irgendein "freundlicher" Mensch hat mich mal wieder beim Veterin├Ąramt angezeigt... Wenn's guttut, bitte. ;) Die Amtstier├Ąrztin war jedenfalls entz├╝ckt von den Katzen und Kitten, wurde total beschmust und bekam das L├Ącheln gar nicht mehr aus dem Gesicht - und somit hat mir der anonyme Anzeiger sogar einen Gefallen getan: Die Zucht ist erneut "abgenommen", d.h. brandaktuell f├╝r gut und artgerecht befunden worden. G├Ąbe es auf der Tatstaur ein Daumen-hoch-Zeichen, so w├╝rde ich es jetzt an dieser Stelle platzieren. 

Montag, 8. Juni 2015

Sommerzeit - Kittenzeit - Kastrationszeit... und dazu die doofe Technik!

In the summertime... when the weather is high...

Ja, wenn es Sommer wird, dann gibt es zauberhafte kleine Ragdoll-Schnuckels! Jetzt ist gerade Hochsaison in unserer Wurfkiste - ich hoffe, ich halte es durch, auf der HP aktuell zu bleiben. Heute habe ich es geschafft, das erste Video einzubinden... jaja, nicht grinsen, manches braucht eben so seine Zeit. Au├čerdem funktioniert gerade irgendetwas mit dem heimischen Ausgangsserver nicht, d.h. ich kann vom Handy aus via WLAN weder Mails senden noch irgendwelche Daten verschicken, obwohl ich verbunden bin. Doch, WhatsApp geht tadellos, immerhin etwas.
Aber daf├╝r stehe ich gelegentlich wie ein Depp da, wenn ich eine harmlose E-Mail vom Handy aus versenden will. Kaum ins heimische WLAN-Netz gekommen, kann ich zwar empfangen, aber wie gesagt, nicht mehr senden. Das wird schlicht blockiert. Toll ist auch, dass ich die Mails, auch wenn sie noch gar nicht gesendet sind, nicht mehr bearbeiten oder l├Âschen kann, selbst wenn ich nach einer halben Mail nur versehentlich auf den "Senden"-Button gekommen bin oder feststelle, dass ich mich bei etwas vertan habe. Keine Chance, die Mail versinkt irgendwo in den Tiefen meines Handys, ich f├╝hle mich sicher - aber kaum bin ich au├čerhalb des Hauses... schwupps! - wird das halbfertige oder gar falsche Teil gesendet. Und zwar ├╝ber meinen Mobilfunkanbieter... Auf diese Art habe ich bereits der hiesigen Gemeinde eine fragmentarische E-Mail zum Zustand der Stra├če geschickt, nach deren Erhalt die sich vermutlich gefragt haben, wie eine herum stammelnde Person wie ich ├╝berhaupt einen Schulabschluss schaffen konnte.Und der Zustand der Stra├če hat sich seitdem auch noch nicht ver├Ąndert, wen wundert's.
Ich habe es sogar geschafft, Kitten-Interessenten zu vergraulen, denn ich hatte ihren Katzenwunsch falsch im Kopf (selbst nur zwei gleichzeitig geschaltete Anzeigen verwirren mich offenbar bereits) und habe ihnen von einem Kitten geschrieben statt von einem Kastraten. Nun ja - auch diese Mail war nicht mehr zur├╝ckzuholen. Und ich durfte mir - ebenfalls via Mail - den s├╝ffisanten Kommentar geben lassen, dass ich wohl den ├ťberblick verloren h├Ątte. Jaaaa - den ├ťberblick ├╝ber die Technik schon, aber Gott sei Dank nicht den ├╝ber die Katzis.

Jewel stillt ihre Flausche-Babys

Zurzeit haben bei mir Jewel und Yuno Babys; die von Joyce sind schon recht gro├č und ziehen demn├Ąchst aus.
Jewels und Fynns Babys (von denen ├╝brigens das oben erw├Ąhnte Video handelt) sind wirklich zuckers├╝├č, eins h├╝bscher als das andere, und von sechs kleinen Zwergen gibt es sozusagen nur einen "richtigen" Zwerg, das andere sind f├╝nf "Zwerginnen". ;)

Yunos und Jerrys Kitten hingegen sind ausnahmslos Jungs - auch das entz├╝ckende Schoko-Katerchen. Nun ja, man kann nicht alles haben.

Bei Bianka hopsen gerade noch die Kitten von Yola und Fju vergn├╝gt durchs Wohn- und andere Zimmer, und die h├╝bsche Bris├ęis hat noch einen dicken Bauch.

Ihr seht, es gibt auch zuk├╝nftig immer wieder Neues zu bestaunen - also flei├čig dranbleiben!

Zeitgleich  mit den Kitten rollt sozusagen die Kastrationswelle. Der Nachteil einer Zucht ist einfach der, dass man nicht alle Katzis, auch wenn man sie im Laufe der Zeit sehr lieb gewonnen hat, bei sich behalten kann - nicht einmal, wenn man das m├Âchte.
Manche Katzen verlieren unglaublich an Rang, sobald sie kastriert sind, und dann werden sie von den j├╝ngeren, potenten Katzen und Katern schon auch etwas r├╝de behandelt. Pl├Âtzlich m├╝ssen sie zum Beispiel am Futternapf warten, w├Ąhrend sich die J├╝ngeren den Bauch vollschlagen, wo sie sonst bisher in der ersten Reihe standen. Oder ihre bisherigen Lieblingspl├Ątze sind auf einmal von jemand anderem besetzt, der sie auch nicht mehr aufgibt. Es ist einfach sinnvoller, seinen Stubentigern, gerade weil man sie liebt, ein ruhigeres Pl├Ątzchen zu suchen, wo sie sich nicht mit potenten miauzenden R├╝peln (buchst├Ąblich) herumschlagen m├╝ssen. Also werde ich einige meiner Sch├Ątze kastrieren lassen und suche f├╝r sie ein tolles neues Kuschelzuhause, wo sie geknuddelt und geliebt werden.

Welche es sein werden, findet sich beizeiten auf der Homepage. :D Bitte melden, k├╝nftiges Herrchen und/oder Frauchen!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Lecker - es ist (wahrscheinlich) Schoko! :D

Jaja, da jammere ich noch so innerlich vor mich hin... "Bei Yuno und Jerry nur rote oder ein verd├╝nnter Kater, obwohl beide auch ein gro├čes D* haben" - und dann: B├äMM!!!
Schubidubiduuu... Es sieht im Augenblick fast so aus, als h├Ątte der vermeintliche Blue Point Bicolor Kater es sich nochmal ├╝berlegt und w├Ąre stattdessen CHOCOLATE! Also nat├╝rlich Chocolate Point (True) Bicolor. Das w├Ąre nat├╝rlich mehr als Klasse, zumal ich damit gar nicht (mehr) gerechnet habe!


Und weil Schoko doch sooo sch├Ân ist, lege ich nach und pr├Ąsentiere euch die bezaubernde, ohne jeden Zweifel schokoladenfarbige, unwiderstehliche Chocolate Chip aus dem Hause Dragonpaw!
Foto: Antonia Weber
Das Tolle an Chipsy ist nicht nur ihre traumhafte Farbe, nein, auch ihr Wesen ist einfach nur die Wucht, anh├Ąnglich, schmusig... Und hinzu kommt: Sie tr├Ągt Cinnamon! Wenn DAS nicht die ultimative Kombi ist - neben bereits gezeigtem Cin, versteht sich. ;)

Da kann ich doch jetzt gleich mal in die K├╝che laufen und mir zur Feier des Tages ein H├Ąppchen feinster Schokolade einverleiben - oder? ;)

* Was zum Kuckuck hat es eigentlich mit diesem oben erw├Ąhnten "gro├čen D" auf sich?! - Der Buchstabe D steht in der Genetik f├╝r die Verd├╝nnung, auf englisch "dilution". Das gro├če D steht f├╝r unverd├╝nnt, das kleine d f├╝r verd├╝nnt.
Katzen, die genetisch DD sind, sehen ├Ąu├čerlich dunkel aus (also Seal, Chocolate oder Cinnamon), Katzen mit dd sehen ├Ąu├čerlich hell aus (also Blue, Lilac oder Fawn).
Katzen mit Dd sehen ├Ąu├čerlich dunkel aus, tragen aber das Gen f├╝r die "hellen Farben" mit sich. Sie tragen also Verd├╝nnung. Bei den Nachkommen k├Ânnen mit Dd-Katzen dunkle und helle Kitten dabei sein.

Montag, 25. Mai 2015

Kitten-News - Cinnamons & more

Ich k├Ânnte gerade h├╝pfen vor lauter Begeisterung - bei Gerlind in Berlin sind doch tats├Ąchlich die ersten Cinnamon und Fawn-Babys geboren worden!
Auch wenn das kein Satinova-Wurf ist, f├╝hle ich mich daran doch direkt beteiligt, denn schlie├člich haben wir die letzten Jahre gemeinsam dieses Programm durchgef├╝hrt. Und ich glaube, unsere Zuchten sind inzwischen hervorragend vernetzt, auch von den Blutlinien her... ;)
Ebenso gilt der Dank Marina Haarmann mit ihren Steinachtal Ragdolls, die uns auch mit hervorragenden Katzen versorgt hat - Annabelle und Tiger haben es nun m├Âglich gemacht!






So sieht es nun also aus, das spektakul├Ąre Gesch├Âpfchen... So klein und (noch) unscheinbar...

Jede der am urspr├╝nglichen Zuchtprogramm Beteiligten h├Ątte ja eigentlich schon mehrfach die Chance auf so ein Baby - oder eins in Cinnamon Point - haben k├Ânnen, aber wie es das Schicksal so will, haben unsere Katzis bislang ihr Cinnamon-Gen nur recht sparsam weitervererbt.
Meine Queenie hier hatte mit Sam satte 25% Chancen auf Cinnamon (beide Elterntiere waren Tr├Ąger, wie es auch bei Gerlinds Wurf der Fall war), aber w├Ąhrend Queenie brav ihr Cinnamon-Gen weitergab, beschloss Sam, es einfach f├╝r sich zu behalten, und so kamen bei mir drei kleine Lilacs zur Welt. Allerdings alle drei Cinnamon-Tr├Ąger. Mal sehen, was beim n├Ąchsten Wurf so alles kommt, denn Omero soll seinen Papa etwas spendabler ersetzen. Sam ist inzwischen kastriert.
Es ist schon Wahnsinn, wieviel Engangement, Zeit und Geld wir investiert haben, bis die kleine, oben abgebildete Fellkugel auf der Welt war, ganz zu schweigen von den zahllosen Entt├Ąuschungen, die die Jahre mit gepflastert haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass wenn ich gewusst h├Ątte, was so ein Zuchtprogramm bedeutet, ich bestimmt die Finger davon gelassen h├Ątte. Aber so ist es vollbracht, und sp├Ątestens 2016 werden auch im beschaulichen Unterfranken erste Cinnamon-Ragdolls zur Welt kommen.
Uns war von Anfang an der richtige Typ wichtig, und da muss ich Gudrun von den Waldelben echt f├╝r ihren guten Blick loben. Sie kam n├Ąmlich auf die Langhaar-Briten als Outcross-Partner - und wenn ich jetzt unsere Tr├Ągertiere ansehe, die typm├Ą├čig wirklich toll sind, und sie mit den in Amerika zum Teil vorhandenen Exemplaren vergleiche, dann muss ich uns allen auf die Schulter schlagen und sagen: Ja, gut gemacht. Denn in Amerkia wurden ganz andere Rassen mit eingekreuzt, Abessinier, Burmesen.... und wei├č Gott was noch alles. Diese Katzenrassen sind jede f├╝r sich wundersch├Ân - aber sie entsprechen sowohl von der Optik als auch vom Wesen her ├╝berhaupt nicht der Ragdoll. Und ich habe schon mit Z├╝chtern gesprochen, die mir erz├Ąhlt haben, dass ihre "Ragdoll" aus dem Stand fast zwei Meter hoch springen kann - also ich hab schon viel bei meinen Katzen erlebt, aber so was noch nicht. Und ich will das auch gar nicht erleben. Raggies sind einfach vollkommen cool, "gechillt", wie man heute so sagt. Sie springen schon, aber nicht besonders hoch, sie spielen, aber immer in gewissen Grenzen... Und ihre Krallen setzen sie zumeist nur am Kratzbaum ein. Ihre Gesichter sind ansprechend und klug, ihr Blick ist offen und frei - und egal ob die Katze nun die Farbe Seal oder Blue oder Lilac oder Cinnamon hat - das alles sollte doch unabh├Ąngig von der Farbe gewahrt bleiben. Und wir hatten noch einen Vorteil gegen├╝ber den Amis: Wir hatten fantastische Kater zur Verf├╝gung und haben diese auch einsetzen d├╝rfen. In Amerika gibt es sehr viele traditionelle Z├╝chter, bei denen in den Vertr├Ągen steht, dass ihre Kater keine Katzen au├čer reinrassigen Ragdolls decken d├╝rfen. Und das ist bei einem Outcross eben f├╝r 3 Generationen nicht m├Âglich. Diese Einschr├Ąnkung hatten wir nicht, zumindest nicht bei unseren eigenen Katern, und so war es uns m├Âglich, bereits ein, zwei Generationen nach dem Outcross ├Ąu├čerst typvolle Katzen zu haben, die mit anderen sch├Ânen Ragdolls durchaus in Konkurrenz treten k├Ânnen. Hach, ihr merkt bestimmt schon, dass ich bei einem meiner Lieblingsthemen angekommen bin. Werde mich aber jetzt etwas beherrschen, versprochen.

So - weg von den Cins und mal hinein in unsere eigene Wurfkiste:
Bei Bianka sind vor kurzem fantastische Solid Ragdolls geboren worden, und da sie zurzeit die einzigen Nachk├Âmmlinge sind von Fynn Junior, haben wir sie uns mal eben selbst "unter den Nagel gerissen", d.h. sie bleiben bei Satinova in der Zucht bis auf die beiden Points. C├Ąsar (Red Point) und Cara (Seal Point Mitted) sind noch frei. Wer Interesse hat, bitte auf der Homepage nachsehen und eine Mail an Bianka schreiben.






Calypso, die Solid blaue Torte (oberes Bild), und Crossfire, der schicke Blue Mink Mitted Kater mit der Blesse (unteres Bild), werden k├╝nftig bei mir wohnen, Cocobella (Black Tortie bicolor, Foto unten rechts) und Cindy (Blue Tortie Mitted, Foto unten links) bei Bianka. Damit haben wir zum Einen die Solids und Minks (und k├╝nftigen Sepias!) gesichert - und die Blutlinie meiner immer noch erkl├Ąrten Lieblingstorte, Kate von Silver Krosse (Ariztoragz), ebenfalls.


Bei mir hat inzwischen Yuno einen Point-Wurf bekommen, vier stramme kleine Kater (wobei mir der eine zun├Ąchst etwas Kummer machte, weil er mit nur 64 g geboren wurde, aber er hat inzwischen ├╝ber 100 g und ist somit erst einmal ├╝bern Berg) in Blue Point (Bico?), Red und Cream. Bei den Roten kann ich ├╝ber die Zeichnung leider noch gar nichts sagen. Aber das kommt noch. Und Fotos folgen auch noch!
Das war's zun├Ąchst mal f├╝r heute - bis zum n├Ąchsten Mal!
Eure San

Donnerstag, 7. Mai 2015

Die Mini-M├Âhrlinge oder Cinnamon all around

Ich bin nur noch begeistert! 

Heute hat Astrid aus ├ľsterreich die neuesten Bilder der M├Âhre-Babys geschickt - DIE M├Âhre, die eigentlich "nur" zum Hochzeitsbesuch hingefahren war und nun dort ein fantastisches neues Zuhause gefunden hat. Die M├Âhre aus unserem Zuchtprogramm, bei mir geboren und eine cinnamontragende Fynn-Tochter. Haaaach, was hat sie sich nach einer holperigen Jugend nun gut entwickelt - ich bin immer wieder ganz gl├╝cklich, wenn ich Bilder von ihr sehe!
Vor kurzem ging unser aller inniger Wurf-Wunsch in Erf├╝llung und es sind von Astrids Kiyoshi, ebenfalls einem Cinnamontr├Ąger (in Red Solid!), diese herrlichen Babys gefallen - schmacht!

Foto: Astrid Harter (c)

Und nun haltet euch fest: Der cremefarbene Solid-Mitted-Kater ist genetisch ein voller Cinnamon!
Schubi-dubi-dupp - ich k├Ânnte steppen vor lauter Freude! Das erste reine Cinnamonchen aus dem Zuchtprogramm - auch wenn optisch ein rotes bzw. cremefarbenes M├Ąntelchen dar├╝ber liegt. Jubel jubel! Ein Durchbruch!
Im genetischen Klartext hei├čt das ├╝brigens, dass all seine Kinder das Cinnamon-Gen vererbt bekommen, und sollte es sich bei den k├╝nftigen M├╝ttern um Katzen handeln, die selbst kein Rot haben, daf├╝r aber Cinnamon tragen, erh├Âht das die Wahrscheinlichkeit auf 50%, dass tats├Ąchlich richtige Cinnamons fallen, bei denen man die Farbe auch sieht. Ein entscheidender Schritt ist geschafft!

Ich bin Martina und Astrid so superdankbar f├╝r ihre fortw├Ąhrende Geduld mit mir und "meiner" M├Âhre! Dickes Bussi an euch!